Willkommen in der Welt des SUP - des Stand Up Paddeling

Schon peruanische Fischer nutzten, aus Schilfrohr gefertigte, Boote und bewegten sich mit Hilfe von Bambusstangen fort.

Auch frühe Polynesier standen aufrecht in ihren Kanus, um durch flache Riffe zu paddeln und dem Fischfang nachzugehen.

Obwohl die Wurzeln des SUP im Wellenreiten liegen, macht es auch unglaublich Spaß auf einem See, Fluss oder im Meer zu paddeln. Es ist ein fantastisches Body Workout, ein großartiges Balance Training, und ein ideale Möglichkeit zu entspannen und abzuschalten. Zudem ist leicht zu lernen und lässt Sie de Natur neu erleben. Im Gegensatz zu anderen Board Sportarten kann jeder innerhalb von einer Stunde das Stand Up Paddeln lernen und wird auch beim ersten Mal auf dem Board Erfolge und Spaß haben. 

Dies alles sind Gründe, warum SUP heute zu den weltweit am stärksten wachsenden Sportarten zählt.

 

So funktioniert Stand Up Paddling:

Sie stehen auf einem speziellen SUP-Board. Mit einem ca. 2m langem Stechpaddel erzeugen Sie links und rechts abwechselnd, ähnlich wie beim Kanufahren, den Vortrieb.

 

 

TRAININGSEFFEKTIVITÄT.

 

SUP ist ein sehr gutes Ganz-Körper-Workout. Beim Paddeln werden vor allem Schulter und Arme, insbesondere Trizeps, gestärkt. Durch die Haltung auf dem Board entsteht eine Spannung vom Fußgelenk bis zur Nackenmuskulatur, davon profitieren auch verkürzte Bauchmuskeln. Durch das ständige Ausbalancieren werden Beine und die Tiefenmuskulatur im Rumpf trainiert.
Das hilft auch bei Rückenproblemen!

Weiterer Pluspunkt: SUP ist ein gelenkschonender Sport, der auch verspannte Nacken- und Schultermuskeln lockert und die Durchblutung im Rücken fördert. Wer SUP als Ausdauertraining nutzen will, sollte längere Zeit auf dem Flachwasser zurücklegen.
Da im normalen SUP keine Höchstleistungen an den Körper gestellt werden, wird das Herz-Kreislauf-System nur im geringen Maß belastet. Das ist optimal für ältere und untrainierte Menschen.

Je nach Fitnesslevel kann jeder die Intensität seines Trainings selbst bestimmen!
Neben dem körperlichen Training sollte man aber auch die POSITIVEN Auswirkungen auf Psyche und Geist nicht vergessen:

TECHNIK:

Der Sportler steht nach Möglichkeit aufrecht auf dem Surfbrett und erzeugt mit einem Stechpaddel ähnlich wie beim Kanufahren den Vortrieb. Dabei wird die Seite, auf der das Paddel im Wasser nach hinten und über dem Wasser nach vorn gezogen wird, regelmäßig gewechselt. In der am häufigsten betriebenen Spielart wird das Fortbewegen durch Paddeln mit der Technik des Wellenreitens abgewechselt. Das Paddel wird beim Wellenreiten dabei zusätzlich zum Steuern des Surfbretts und zur Unterstützung der Balance eingesetzt. Durch die Kombination mit der Technik des Wellenreitens kann die Geschwindigkeit durch die Schubkraft von Wellen kurzzeitig erhöht werden. Dadurch ist es möglich, Wegstrecken insgesamt schneller und mit weniger Kraftaufwand zurückzulegen als mit reinem Paddeln. Mit dem Stehpaddeln auf Seen oder an den Meeresküsten können auch gut größere Wegstrecken zurückgelegt werden (Distance Stand Up Paddling).

 

BOARDS:

 

Anfangs wurden vorhandene Longboards oder sogenannte Tandemboards aus dem Wellenreiten verwendet, weil sie genügend Auftrieb erzeugen, um das Gewicht des Sportlers mit Ausrüstung (Paddel, Kleidung) zu tragen, und dieser ohne Probleme darauf stehen konnte. Ebenfalls aus dem Wellenreiten kommt die Boardleash, die den Verlust des Brettes verhindert. Mittlerweile bieten diverse Hersteller spezielle SUP-Bretter und Paddel an. SUP-Bretter für das Stand Up Paddling in der Welle glichen in der Vergangenheit in ihrer Geometrie einem gewöhnlichen Surfboard. Inzwischen wurden eigens für diesen Sport gewisse Shapes entwickelt. Auf dem Markt befinden sich Boards in Längen zwischen 1,80 m und über 4 Metern, wobei sich das Volumen der Bretter zwischen 100 und 250 Liter bewegt.

Für das Distance Stand Up Paddling wird ein Bretttyp genutzt, das in der Form schnellen Ruderbooten gleicht, wobei dies nicht verallgemeinert werden kann. Alternativ werden Modelle verwendet, die in der Rumpfform Auslegerkanus oder Lifeguardboards ähnlich sind. Bei einigen SUP-Brettern reicht das Volumen aus, um mehrere Personen zu tragen. SUP-Bretter werden selten aus den gleichen Materialien und mit der gleichen Technik wie andere Surfbretter hergestellt. Mittlerweile wurde eine eigene Technik entwickelt, um SUP-Bretter zu entwerfen. Um einen sicheren Stand zu gewährleisten, werden raue oder gummierte Oberflächen aus Ethylenvinylacetat verwendet, wobei das Wachsen vor allem bei Profis beliebt ist.

Seit 2011 ermöglicht eine neue Produktionstechnik, basierend auf dem Dropstitch-Verfahren, die Herstellung von aufblasbaren SUP Boards, die leichter zu transportieren sind. Dies macht die Boards für mittlerweile alle Paddler  interessant und sind mittlerweile fast gleich steif wie Boards aus Epoxy.

 

PADDEL:

Das Paddel, das bei der Disziplin Standup Paddle Surfing benutzt wird, sollte rund eine Paddel-Blattlänge länger sein als der Surfer selbst. Das Paddel ist beim Distance Stand Up Paddling oft etwas länger. Dies ermöglicht längere und kraftvollere Züge und damit verbunden eine höhere Endgeschwindigkeit auf der Strecke, wobei es auch hier viele Profis gibt, die auf das Gegenteil schwören. Paddel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Preisgünstige Paddel besitzen oft einen Aluschaft und ein einfaches Kunststoffblatt. Leistungsfähigere Paddel werden aus Glasfaser und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigt und sind deutlich leichter. Außerdem gibt es noch Holzpaddel bzw. Paddel mit Bambusblättern.